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Protektoren

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Der Jäger trägt zweckmäßige Kleidung auf der Pirsch. Dazu gehören auch spezielle Kleidungsstücke die vor Verletzungen schützen. Darunter zählen auch die sogenannten Protektoren. So kann auch diese Schutzkleidung klassifiziert werden. Sie trägt dazu bei gewisse Körperpartien abzuschirmen.

Besonders beim sturzgefährdeten Einsatz auf der Jagd bildet die Schutzausrüstung einen wesentlichen Teil der Ausrüstung. Der Protektor besitzt meist einen harten Kern der die Körperregion schützt und zusätzlich eine dämpfende Polsterung hat. Unter die Schutzausrüstung fallen zum Beispiel der Brustpanzer, das Schulterpolster und die Protektorenweste.

Die Funktionsweise der Schutzausrüstung

Bei den Protektoren werden mehrere Faktoren angestrebt. Einmal der Schutz der entsprechenden Körperregion. Außerdem geht es um die Energieverteilung und Energieabsorption beim Brustpanzer, Schulterpolster und der Protektorenweste. Das Prinzip hierbei ist die Energie auf die entsprechende Körperregion zu verteilen und somit Verletzungen, Knochenbrüche oder schmerzhafte Prellungen zu unterbinden. Damit der Schutz des Körperteiles auf eine möglichst große Fläche verteilt wird muss dieses „Schutzschild“ aus hartem Material bestehen. Außerdem darf dieses Material nicht nachgeben, es muss seine Form beibehalten.

Energieaufnahme des Protektors

Der Protektor als „Schutzschild des Körpers“ hat eine ähnliche Aufgabe wie die Wirkung als Energieverteiler. Die Energieaufnahme erfolgt durch den Energieaufprall der sich anschließend verformt. Jedoch hat der Körperschutz nur eine kleine Knautschzone. Daher kann der Körperschutz meist eher nach der Wirkungsweise der Energieverteilung seiner Aufgabe gerecht werden. Den Körperschutz gibt es nahezu für jedes Körperteil – wie z.B. Knie, Steißbein, Unterleib, Rücken, Brustkorb, Ellbogen, Handgelenke und Schienbein.

Gemäß gesetzlicher Vorschrift muss die leichtere Ausführung der Schutzausrüstung einen Schutz von 35 Nm und bei der Standardausrüstung 100 Nm betragen. Jagdwesten dienen als klassischer überzug und Waldtarnung und sind für ein großes, verstellbares Gurtsystem vorbereitet sodass andere Utensilien problemlos am Gurtsystem Halt finden können. Jagdwesten bestehen zum Beispiel aus Textil oder Büffelleder sodass auch hier der Jäger möglichst gut vor klimatischen Einflüssen geschützt ist.

Unerlässlicher Schutz für Sportschützen und Jäger

Ein spezieller Schutz ist für den Berufsjäger und den Sportschützen unerlässlich. Denn ein eventueller Sturz bei der Geländebegehung kann schlimmere Folgen nach sich ziehen als man glaubt. Besonders der Brust-und Nackenbereich sind gefährdet. Desweiteren gibt es Schutzausrüstungen, die der Stütze von Nacken und Wirbelsäule dienlich sind. Für die Gelenke und Schienbeine sind Hartschaumprotektoren ein ideales, einsatzfähiges Utensil. Diese Hartschaumprotektoren wehren sogar widerspenstiges Astgut und aufgewirbelte Steine ab. Formstabile Polster, die aus Fest-Silikon hergestellt sind schützen den Schulterbereich und runden die Ausrüstung ab.

Schutzausrüstungen unterliegen der DIN-Verordnung

Körperschutzelemente müssen den DIN-Verordnungen EN 1621 entsprechen. Solche Prüfungen werden generell von den Technischen überwachungsvereinen vorgenommen. So wird eine Zertifizierung sichergestellt und das Produkt erfüllt die notwendigen Mindestanforderungen. Sie werden abschließend mit einem CE-Prüfsiegel versehen.