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Zielscheiben

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Zielscheiben zur Verbesserung der Treffsicherheit

Zielscheiben beziehungsweise Schießscheiben sind meist von Sportschützen verwendete Ziele. Durch das Schießen auf Zielscheiben überprüft man die Schießfertigkeit eines Schützen, auch die Treff und Zielgenauigkeit mit einer Schusswaffe wird dabei erprobt. Eine Schießscheibe besteht beim sportlichen Schießen aus einer dünnen Pappe. Man redet oft von der Schießkarte oder Scheibe. Wie die Ringe auf der Scheibe angeordnet sind nennt man Scheibenspiegel. Wenn man in den innersten Ring trifft dann wird das am höchsten bewertet und zwar mit 10 Ringe. Jäger verwenden Schießscheiben meist um eine neu gekaufte Waffe auf dem Schießstand einzuschießen. Es gibt unterschiedliche Entfernungen und Disziplinen beim Sportschießen und je nachdem sind die Schießscheiben auch in unterschiedlichen Größen. Die Größen sind fest geregelt und findet man in den Sportordnungen der Schießsportverbände. Die Scheiben haben alle einen hellen Hintergrund und einen schwarzen Aufdruck.

Weitere Möglichkeiten seine Schießfähigkeiten zu verbessern sind der Einsatz verschiedener Zielhilfsmittel und optischer Geräte wie Zielfernrohre, Ferngläser oder Spektive, aber auch der Kauf von Zielgegenständen, die verschiedenen Tierarten lebensgroß nachempfunden wurden.

Unterschiedliche Schießscheiben für unterschiedliche Schießarten

Wenn man eine Schießscheibe für das 10 Meter Luftgewehrschießen nimmt, dann hat die Zehn einen Durchmesser von gerade einmal 0,5 Millimeter. Wenn man die Scheibe für das Luftpistolenschießen vergleicht, dann hat die Zehn einen Durchmesser von 11,5 Millimeter. Früher hatte man die Treffer auf der Scheibe mit bloßem Auge ausgewertet, dafür wird in der Heutigen Zeit eine elektronische Auswertungsmaschine eingesetzt. Pro Scheibe werden in der Regel 5 Schuss abgegeben.
Es gibt aber auch schon elektronische Scheiben, diese muss man nicht mehr einholen. Diese werden auf einem Bildschirm angezeigt. Diese Scheibe auf dem Bildschirm ähnelt der Papierscheibe. Der Schuss des Schützen wird dann auf dem Bildschirm angezeigt und auch gleich ausgewertet. Dieses Verfahren wendet man auch bei den Olympischen Spielen an. Wenn man außerhalb des Scheibenspiegels trifft, also keinen Ring erzielt, nennt man dies Fahrkarte. Jagdliche Schießschieben sind meist in Form von gewissen Abbildungen wie zum Beispiel Füchse, Rehe, Gämse etc.

Geschichte und Entwicklung der Schießscheiben

Der Ursprung der Schießscheibe kommt aus England aus dem 12. Jahrhundert. Das Sportliche Schießen erfordert Training, vor allem auch im mentalen und körperlichen Bereich. Diese Belastungen werden oftmals unterschätzt. Man braucht für das Schießen an sich innere Ruhe und Kontrolle, man muss das äußere abschalten. Sportordnungen in denen die Größe und die Beschaffenheit der Scheiben festgelegt sind, werden von den Behörden geprüft und auch genehmigt. Es gibt auch die Disziplin Laufende Scheibe, diese wurde aber ab der Olympia 2008 aus dem Programm gestrichen. Die Laufende Scheibe kommt ursprünglich aus dem jagdlichen Bereich. Auf der Scheibe war früher ein Keiler abgebildet, deshalb bezeichnete man dieses Schießen auch als Keilerschießen. Für das Sportliche Schießen muss man ein Mindestalter haben, ansonsten darf man den Schießsport nicht aktiv ausüben.