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Apportierausrüstung

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Apportiertraining für den Hund


Ein altes Sprichwort sagt: „Jagd ohne Hund ist Schund.“ Ein Berechtigter zur Ausübung der Jagd muss im Besitz eines geprüften Jagdhundes sein. Auf jeden Fall ist das in Niedersachsen so vorgeschrieben.


Neben dem Aufstöbern von Wild und die Aufnahme einer Fährte hat ein guter Jagdhund auch das Apportieren gelernt. Ein verantwortungsvoller Jäger wird auf das Hundetraining viel Zeit und Mühe verwenden. Nichts ist peinlicher, als wenn sich der vierbeinige Jagdgehilfe verselbstständigt und nach Herzenslust Hirschen, Rehen und Hasen hinterher hetzt, um dann Stunden später wieder zu Hause aufzutauchen.

Nicht jeder Jagdhund ist auch für die Jagd geeignet. Um die Eignung festzustellen, muss er eine Eignungsprüfung ablegen. Erst wenn er diese bestanden hat, darf er mit auf die Jagd. Das Hundetraining beginnt schon im Welpenalter.


Gestaltung des Apportiertrainings mit Futterdummy


Es gibt verschieden Methoden und Hilfsmittel dem Hund das Apportieren beizubringen. Das beste Hilfsmittel ist ein sogenannter Futterdummy. Dieser wird aus einem robusten Stoff gefertigt und mit einem Reißverschluss geschlossen. Gefüllt wird er mit Leckerlis zur Belohnung.


Zu Anfang nimmt man den jungen Hund an die Schleppleine. Die ist ca. 10 m lang. Dann zeigt man ihm den gefüllten Futterdummy und lässt den Hund ausgiebig daran schnüffeln. Je nach Verhalten gibt man ihm ein bis zwei Brocken aus dem Dummy, damit er auf den Geschmack kommt.


Hat man ein passendes Gelände für „Anfänger“ gefunden, beginnt man mit dem Hund zu spielen und setzt dabei den Futterbeutel ein. Dabei geht es in erster Linie darum, dass der Hund den Dummy ins Maul nimmt und wieder auslässt. Zwischendurch darf er sich immer wieder aus dem Inhalt bedienen. So auf den Futterdummy konditioniert wird der Hund mit Freude apportieren lernen.


Im weiteren Verlauf des Hundetrainings wird der Futterbeutel ein kleines Stück fortgeworfen und lässt den Hund hinterher laufen. Hat er den Dummy aufgenommen, dann versucht man ihn zu sich zu locken. Kommt er mit dem Beutel im Maul und lässt auf dem Hörzeichen „Aus“ den Beutel los, so darf er sich aus dem Beutel bedienen. Mit viel Geduld kann fast jeder Hund apportieren lernen.


Bringt der Hund den Futterbeutel zuverlässig, aus jedem Versteck und jeder Entfernung zurück, können die Anforderungen gesteigert werden.


Konditionierung des Jagdhundes mit einer Hundepfeiffe


Viele Jäger konditionieren ihre Hunde auf eine Hundepfeiffe. Aus gutem Grund, denn eine Hundepfeiffe im Hochfrequenzbereich reicht ca. 200 m weit. So kann der Jäger seinen Hund auch in weiter Entfernung dirigieren.


Holz, Metall und Kunststoff sind die Materialien, aus denen sie gefertigt sind.


Training mit Apportier-Tieren wie Apportier-Fuchs oder Apportierkaninchen


Nach dem Apportiertraining mit dem Futterbeutel gibt es auch verschiedene Erweiterungen mit den das Apportieren geübt werden kann. Sogenannte Apportiertiere können hier zum Einsatz gebracht werden. Die Apportiertiere wie Fuchs oder Hase entsprechen zumeist der lebensgroßen Nachbildung des eigentlichen Tieres. Sie bestehen aus Schaumstoff und können mit Gewichten erweitert werden, so dass der Hund kontinuierlich seine Fähigkeiten steigern kann.