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Hundefutter

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Leistungshunde benötigen hochwertiges Futter


Jagdhunde sind ganz besondere Hunde. Deswegen benötigen sie auch ein besonders hochwertiges Futter. Sie sind im Vergleich zu anderen Hunden geistig und körperlich aktiver. Dadurch benötigen sie mehr Energie, aber auch mehr Kohlenhydrate und mehr Eiweiß als Familienhunde. Große Futtermengen jedoch machen Hunde, andere Tiere und erfahrungsgemäß auch Menschen, jedoch sehr träge. Deshalb benötigen Jagdhunde hochkonzentriertes Futter, das ihnen die benötigte Energie in möglichst kleinen Mengen zur Verfügung stellt. Das bedeutet allerdings nicht, dass der Hund hungern sollte, aber er sollte auch nicht permanent überfressen sein. Die meisten im Handel erhältlichen Futter führen selbst bei normalen Familienhunden schnell zur Verfettung, da sie die falsche Zusammensetzung haben. Sie bestehen oft aus billigem Getreide, Fetten und viel zu wenig Eiweiß. Gerade Eiweiß ist aber wichtig für Leistungshunde. Sie benötigen es für ihren Muskelaufbau und zum Muskelerhalt. Jagdhunde bewegen sich im Gegensatz zu den meisten anderen Hunden oft über Stunden. Sie brauchen deshalb auch mehr Fett. Dieses sollte aber nur bei Bedarf (also tatsächlicher Mehrleistung) zugefügt werden.


Warum nur Fleisch auch für Jagdhunde nicht gut ist


B.A.R.F. ist momentan der Modetrend in der Ernährung von Carnivoren. Dabei kann man aber einiges falsch machen. Zum einen sind Hunde im Gegensatz zu Katzen gar keine reinen Carnivoren, zum anderen haben gerade Jagdhunde einen speziellen Energiebedarf. Hundebarf setzt sich aber oft aus Lunge, Pansen und anderem Bindegewebe zusammen. Dies ist für normale Hunde auch völlig, o.k. für Jagdhunde aber schlicht unakzeptabel. Jagdhunde brauchen konzentriertes Powerfood mit einem hohen Anteil an Eiweiß und je nach Belastung auch an Fett. Wer seinen Hund unbedingt barfen möchte, kann das natürlich tun. Er sollte sich dann aber gut in das Thema einlesen und vor allem dabei die besonderen Bedürfnisse seines Jagdhundes im Blick haben. Füttern Sie ihrem Hund aber NIE rohes Schweine oder gar Wildschweinfleisch (am besten gar kein rohes Wild). Oft ist Jägern nicht bekannt, dass Hunde genauso wie Katzen am Aujeszkyschen Virus (Pseudotollwut) erkranken können. Diese Krankheit endet immer tödlich für die Tiere. Gekochtes Wild und Schwein ist aber völlig unproblematisch.


Was ist denn nun ein gutes Futter für Jagdhunde?


Ein gutes Futter für Jagdhunde definiert sich vor allem durch einen ausgewogenen Anteil an Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Es sollte keinesfalls überwiegend aus Getreide ( Trockenfutter) oder aus undefinierbaren Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen (Dosenfutter) bestehen. Dabei sollte bei der Auswahl des richtigen Futters natürlich auch die Rasse und die Belastung wert gelegt werden. Ein Teckel hat andere Ernährungsbedürfnisse als eine Bracke oder ein Irish Setter. Ein unserer Meinung nach empfehlenswertes Futter ist AKAH NaturVital®. Die kalorienarmen Knabberartikel von AKAH NaturVital® eigenen sich darüber hinaus auch als gesunde Beschäftigung und Belohnung für den Hund.


Was für Nährstoffe braucht mein Jagdhund?


Eine Grundvoraussetzung für die Gesundheit Ihres Hundes ist die fachgerechte und artgerechte Fütterung. Die Grundnahrung des Jagdhunds sollte aus 2/3 Fleisch und 1/3 pflanzlichen Ballaststoffen bestehen. Zudem muss in jeder Mahlzeit 10-20% tierisches Fett enthalten sein. Eine vitaminierte Mineralstoffmischung mit Kalzium rundet die optimale Ernährung Ihres Hundes ab.


Frisches Wasser sollte dem Hund täglich zur Verfügung stehen. Der tägliche Bedarf liegt hier bei circa 40-70 ml / kg Körpergewicht des Hundes.


Die Menge der Futterration orientiert sich am Nährstoffbedarf des Hundes. Zudem hängt die Anzahl der Fütterungen vom Alter des Hundes ab:



  • Bis 3 Monate: 3-4 x täglich kleine Portionen

  • Ab dem 4. Monat: 3 x täglich

  • Ab dem 6. Monat: 2 x täglich

  • Mit Abschluss des Wachstums: 1 x täglich