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Ordonanzwaffen

Suchen Sie historische Handfeuerwaffen? Welche Artikel finden Sie in der Warengruppe Ordonanzwaffen? In die Kategorie der Ordonnanzwaffen fallen gebrauchte Handfeuerwaffen und historische Schusswaffen aus der Zeit von 1800 bis 1945. Hier können Sie Ordonnanzgewehre, Ordonnanzpistolen und Ordonnanzrevolver kaufen.

Was sind Ordonanzwaffen?

Ordonnanzwaffen sind Sammlerwaffen. Warum werden historische Waffen gesammelt? Sie werden heute nicht mehr hergestellt und sind je nach ihrem Alter und Zustand und der produzierten Stückzahl sehr selten, außerdem steigert sich mit der Zeit auch ihr Wert. Sammeln ist eine Leidenschaft. Historische Schusswaffen sind seltene und erlesene Sammlerstücke wie alle sonstigen Antiquitäten. Ordonnanzwaffen sind heute historische Waffen für Liebhaber, Sportschützen und Waffensammler. Das Sammeln von Waffen ist eine anspruchsvolle und hochinteressante Tätigkeit. Es ist aber auch kostspielig und schwierig, weil es der Waffensammler mit einer restriktiven Gesetzgebung zu tun hat und mit einer großen Anzahl von Repliken konfrontiert ist.

Welche Ordonnanzwaffen sind sehr populär?

Ordonnanzgewehre

• Dreyse-Zündnadelgewehr
• Chassepotgewehr
• Mauser Gewehre, Mauser Karabiner (Mauser Modell 98)
• MAS-36

Ordonnanzpistolen

• P08 Luger (Parabellum Pistole)

Ordonnanzrevolver

• Armeerevolver und Perkussionsrevolver aus dem 19. Jahrhundert

Die Geschichte der Ordonnanzwaffen

Ein Quantensprung in der Waffentechnik erfolgte mit der Erfindung des Radschlosses im 16. Jahrhundert. Das Radschloss war eine Weiterentwicklung der Zündeinrichtung von Vorderladerwaffen. Der Vorgänger dieser Zündeinrichtung war das Luntenschloss. Es ist eines der ältesten Zündsysteme für Feuerwaffen und wurde bereits im 15. Jahrhundert entwickelt. Die ersten Vorderladergewehre mit einem Luntenschloss waren Musketen und Arkebusen. Im 17. Jahrhundert wurde das Steinschloss entwickelt. Den nächsten Entwicklungsschritt machten die Perkussionswaffen im 19. Jahrhundert, mit der Erfindung des Perkussionsschlosses. Die nächste Innovation war die Zündnadelzündung und die neu entwickelte Zündnadelpatrone für Hinterlader. Das Zündnadelgewehr war der erste zuverlässige Hinterlader.

Der Niedergang des Rittertums begann mit der Entwicklung der Schusswaffe. Im 16. Jahrhundert waren Ordonnanzwaffen noch vorrangig Hieb- und Stichwaffen (Hellebardenträger, Pikeniere). Das Verschwinden der Ritterheere erfolgte im 16. Jahrhundert mit der Aufstellung der Landsknechte. Maximilian I. (Kaiser des Heiligen Römischen Reichs) erkannte die Vorteile eines stehenden Heers. Er befahl im 16. Jahrhundert die Aufstellung der Landsknechte und ersetze Söldner durch eine reguläre Armee. Das führte zu einem Wiederaufstieg des Fußvolks und der Entwicklung einer schweren Infanterie. Die Einführung von regulären Schusswaffen, wie der Pistole und dem Gewehr für einzelne Soldaten und die Verwendung von Musketen und Arkebusen in der Schlacht änderte die Gefechtsordnung und die gesamte europäische Taktik, sowie das Zusammenwirken der einzelnen Truppenkörper. Jedes Land entwickelte eine eigene Gefechtsordnung. Der Begriff Ordonnanz bezeichnete im 16. Jahrhundert die Gefechtsaufstellung des Fußvolks. Die Ordonnanzbewaffnung hat Ihren Ursprung in der Vereinheitlichung des Militärwesens und begann mit dem Aufkommen stehender Heere. Ein stehendes Heer ist eine jederzeit einsatzbereite Armee mit einer einheitlichen Bewaffnung. Jede Truppengattung hat eine eigene Standardwaffe erhalten und die Kaliber von Kanonen und Handfeuerwaffen wurden standardisiert. Die Ordonnanzwaffe ist eine als persönlicher Ausrüstungsgegenstand an den Soldaten ausgegebene Waffe.

Worauf müssen Sie beim Kauf einer Ordonnanzwaffe achten?

Nicht alle alten Waffen sind authentisch. Auch eine Waffe die in ihrem Leben geschont und regelmäßig gepflegt wurde, muss Gebrauchsspuren aufweisen. Heute ist es kein Problem mit im Handel erhältlichen Ersatzteilen von Repliken historischer Waffen, eine unvollständige Waffe wieder zu komplettieren. Der Käufer wird nicht immer über die Restaurierung einer alten Waffe informiert, so dass der Preisvorschlag dem Wert einer vollständig erhaltenen historischen Waffe entspricht. Der Käufer und Waffensammler sollte ein solides Fachwissen besitzen. Ein guter Blick und etwas Hintergrundwissen können also nicht schaden. Das Sammeln von Waffen setzt ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein voraus. Der Waffensammler muss sicherstellen, dass funktionsfähige Waffen vor dem Zugriff unbefugter Personen geschützt sind und auf gar keinen Fall in die falschen Hände gelangen.