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Läufe

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Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203500

Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203500

278,70 EUR

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Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203502

Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203502

278,70 EUR

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Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203501

Tanfoglio Polygonlauf 9 mm #203501

325,20 EUR

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Läufe

Zu den Aufgaben des Laufes zählen:

  • Aufnahme der einzelnen Patrone im Patronenlager
  • Beim Schuss in Verbindung mit dem Verschluss Aufnahme des Gasdruckes und
  • Führung des Geschosses bzw. der Schrote

Läufe

Der Lauf ist verantwortlich für die Schusspräzision und – neben dem Verschluss – für die Sicherheit des Schützen und seiner Umgebung

Unterscheidung und innerer Aufbau der Läufe

Vom inneren Aufbau und vom Verwendungszweck her unterscheidet man zwischen:

Glatten Läufen oder Flintenläufen Gezogenen Läufen oder Büchsenläufen

Die Aufgabe der Flintenläufe ist das Verschießen von Schrotpatronen, d.h. von Patronen mit vielen Einzelgeschossen (Schroten). Aus Flintenläufen lassen sich auch Einzelgeschosse in Form von Flintenlaufgeschosspatronen verschießen.

Aufgabe der Büchsenläufe ist das Verschießen von Büchsenpatronen, d.h. von Patronen mit einem Einzelgeschoss.

Läufe werden wegen der hohen Gasdruckbelastung und des hohen Reibungs- und Hitzeverschleißes beim Schuss aus Spezialstahl hergestellt. Die Gasdruckbelastung betragen bei Flinten bis zu ca. 1050 bar und bei Büchsen bis zu ca. 4000 bar. Der Gasdruck ist im Bereich des Patronenlagers am höchsten.

Flintenläufe

Als Flintenläufe bezeichnen wir Jagdwaffen mit blatten Läufen für den Schrotschuss. Sie werden allgemein bei der Jagd auf Niederwild eingesetzt. Als Notbehelf können Flinten mit Flintenlaufgeschossen auch bei der Jagd auf Schalenwild verwendet werden. Die wirksame Schrotschussentfernung liegt bei maximal 35 - 40 m und für Flintenlaufgeschosse bei 50 - 60 m (jagdliche Einsatzgrenze). Laut Hersteller liegt die wirksame Schussweite bei 100 m.

Es gibt Flinten mit einem oder zwei Läufen.

Nach der Laufanordnung unterscheiden wir:

  • einläufige Flinte (Einlaufflinte) = ElF
  • Doppelflinte (Querflinte) = DF
  • Bockflinte = BF

(oft fälschlich als Bockdoppelflinte bezeichnet - der Begriff Bockflinte (-büchse) kommt von übereinanderliegend = aufgebockt)

Bei Bockflinten werden häufig ventilierte Laufschienen verwendet, um bei schnellen Schussfolgen die Wärme besser abzuleiten und ein Hitzeflimmern zu vermeiden. Die Länge des Patronenlagers hat entscheidenden Einfluss auf die Hülsenlänge der verwendbaren Schrotpatronen.

Es dürfen keine Patronen verschossen werden, deren abgeschossene (aufgefaltete) Hülsen länger sind als das Patronenlager. Problemlos ist jedoch das Verschießen von Patronen, deren aufgefaltete Hülsen kürzer sind als das Patronenlager der Waffe Waffe, hier kann es aber zur Verbleiung des Übergangskonus kommen.

Zylinderbohrungen (zylindrische Bohrungen) haben bis zum Patronenlager den gleichen Innendurchmesser und werden nur noch auf Wunsch gefertigt. Zylindrische Bohrungen entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an die Gestaltung der Schrotgarbe (Deckung und Konzentration des Schrotschusses). Die Gestalt der Schrotgarbe lässt sich durch eine Durchmesser- und Formänderung der Laufbohrung im Mündungsbereich beeinflussen.

Zylinderbohrungen (zylindrische Bohrungen) haben bis zum Patronenlager den gleichen Innendurchmesser und werden nur noch auf Wunsch gefertigt. Zylindrische Bohrungen entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an die Gestaltung der Schrotgarbe (Deckung und Konzentration des Schrotschusses). Die Gestalt der Schrotgarbe lässt sich durch eine Durchmesser- und Formänderung der Laufbohrung im Mündungsbereich beeinflussen.

Gegenüber dem normalen Lauf kann man die Bohrung an der Mündung:

Verengen Erweitern

Laufmündungsverengungen führen zu einer Verdichtung der Schrotgarbe. Man spricht von Würge- oder Chokebohrung.

Abhängig vom „Grad der Verengung" (in mm) unterscheidet man zwischen:

  • Vollchoke (ca. 1,0 mm)
  • Dreiviertelchoke (ca. 0,75 mm)
  • Halbchoke (ca. 0,50 mm)
  • Viertelchoke (ca. 0,25 mm)

Laufmündungserweiterungen führen zu einer Streuung der Schrotgarbe. Eine Möglichkeit der Mündungserweiterung ist die Skeetbohrung. Flinten mit Skeetbohrung bezeichnet man als Skeetflinten. Sie finden beim jagdlichen Übungsschießen z. B. auf dem Skeetstand Verwendung.

Poly-Chokes sind aufsetzbare, verstellbare Chokes für einläufige Flinten. Hierbei erhält man verschiedene Bohrungen durch Verdrehen einer Einstellmutter.

Aufgabe der Büchsenläufe ist das Verschießen von Büchsenpatronen, d.h. von Patronen mit einem Einzelgeschoss.

Büchsenläufe

Als Büchsen bezeichnen wir Jagdgewehre mit gezogenen Läufen für den Kugelschuss (Büchsenpatronen). Büchsen werden bei der Jagd auf Raub-, Schalen- und Großwild eingesetzt. Die wirksame Schussentfernung reicht bis ca. 200 m und in Ausnahmefällen bis ca. 300 m.

Nach der Laufanordnung unterscheiden wir:

  • einläufige Büchse
  • Doppelbüchse = DB
  • Bockbüchse = BB (auch fälschlich als Bockdoppelbüchse bezeichnet)

Eine Bockbüchse mit großer und kleiner Kugel bezeichnet man als 4 Bergstutzen = BS

Alle Büchsenläufe haben innen mehrere, i. d. R. 4 bis 6 gewindeförmige Vertiefungen. Diese Vertiefungen bezeichnet man als Züge. Die neben den Zügen stehenden Erhebungen bezeichnet man als Felder.

Züge und Felder zusammen ergeben das Innenprofil, den sogenannten Drall.

Der Drall dient zur Erzeugung einer Drehbewegung (Rotation) um die Längsachse des Geschosses beim Flug.

Hierdurch kommt es zur Stabilisation des Geschosses (d.h. zu keinem Überschlagen des Geschosses) während des Fluges und zum Auftreffen mit der Geschossspitze.

Dies führt zu einer erhöhten Treffgenauigkeit und zur gewollten Wirkung im Ziel.

Die Strecke, die das Geschoss für eine Umdrehung im Lauf benötigt, bezeichnet man als Dralllänge.

Jeder Büchsenlauf hat theoretisch zwei Kaliber, das Zugkaliber und das Feldkaliber.

Zwischen beiden Kalibern besteht eine Differenz von ca. 0,2 - 0,5 mm. Die Maße, nach denen die Waffenhersteller ihre Zug- und Feldkaliber gestalten müssen, sind durch die Beschussgesetzgebung festgelegt (genormt).

Bei manchen Jagdwaffen findet man einen Polygonlauf (Polygon = Vieleck). Hierbei erhält das Geschoss seine Drehbewegung durch breite, weichkonturige Führungsstreifen.

Vorteile der Polygonläufe sind:

  • optimale Gasdruckabdichtung
  • längere Lebensdauer
  • geringere Ablagerungen von Schussrückständen